SO SCHMECKT CIDER

Juicy Apple Cider

Auge: goldgelb bis strohfarben

Nase: spritzig, fruchtig, feines
Honigmelonen-Aroma

Mund: süsser Biss, leicht crispy im Mund

Wisi

Tender sweet im Geschmack, goldgelb und leicht crispy, mit Honigmelonen-Aroma und einer erfrischend fruchtig-süssen Note. Der visionäre Alois «Wisi» Gabler hat auf seinem Hof im idyllischen Muolen ein paar kräftige Exoten angesiedelt. Mit ihnen muss er nun auch seine Vorliebe zu Obstbäumen teilen: «Ich habe gar nicht gewusst, wie stark meine Wasserbüffel auf Bäume aus sind.»

Straight Apple Cider

Auge: helles Goldgelb

Nase: saure grüne Äpfel, leicht süssliche Noten, feinherb

Mund: frischer Biss, Süsse und Säure harmonisch ausgeglichen, easy drinking

Küsi

Medium dry im Geschmack, goldgelb und easy drinking, feinherb und mit einer süsslich-sauren Note. Der «Schlossherr» Kurt «Küsi» Hegglin, der in zweiter Generation das Schlossgut Pfauenmoos in Berg pachtet, weiss um die Vorzüge der Gegend, wenn’s um seinen Obstanbau oder seine Holsteinrinder geht: «Mild und gwächsig ist es hier.»

Grape Apple Cider

Auge: leicht trüb, verschleiert und hazy

Nase: Ananas-Citrus-Aromen, frisch und leicht

Mund: breiter saurer Abgang, prickelnd mit leichter, erfrischender Grapefruit-Note

Sepp

Bitter light im Geschmack, leicht trüb, verschleiert und hazy, mit Ananas-Citrus-Aromen und mit einer erfrischenden Grapefruit-Note. Josef «Sepp» Popp, seit über 30 Jahren Kellermeister bei der Mosterei Möhl AG ist Kopf und Herz des Möhl Cider Clan. Woher er seine Inspirationen holt? «Ich trage einen Blumenstrauss im Gesicht, gehe mit offenen Augen, Mund und Nase durch die Welt.»

Punsch Apple Cider

Auge: klar, leichtes Goldgelb

Nase: Zimt, Lebkuchen, leichte Fenchel-Noten vermitteln weihnachtliche Frische, Nüsse, Nelke und ein Hauch Waldbeeren

Mund: Angenehme Kohlensäure, leichte Süsse, vollmundig, würzig, frische Anklänge von Orangenschale und Ingwer und ein mittellanger Abgang.

«Winter? Die einen freut’s, die anderen reut’s», sagt Cider-Cheftüftler Sepp. Und weiss, dass seine Kreation den grössten Wintermuffel überzeugen wird. Sich mit einem Schluck in winterliche Schlummerstimmung bringen und den durchgefrorenen Körper von innen wärmen. Wie wohlig ist das denn? Und das geht ganz einfach: den Cider auf maximal 60 Grad erwärmen – ja nicht köcheln lassen! – und sofort kosten. Übrigens, kalt serviert schmeckt er genauso lecker.

Dry Hopped Apple Cider

Auge: klar, leichtes Goldgelb

Nase: Frische Zitrusnoten, dezente Holunderblüten und Anklang von Honig, intensives Hopfenaroma

Mund: trocken, angenehme Säure, minimale Süsse, bitterfruchtiger leichter Abgang mir floralem Nachklang

«Wir haben die Nase voll», sagen unsere Cider-Tüftler und meinen damit nicht etwa, dass sie genug hätten, sondern das Aroma ihres Sommer-Ciders. Gibt man ihm natürliche Hopfendolden bei, entfalten sich deren ganze floralen Aromen in der Nase und geben ihm die leicht bittersüsse Note. Kalt servieren und man kriegt von Sommer und Cider nie genug.

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Was du über Cider wissen musst

1950 hat der Cider Clan seinen Ursprung, als im Kanton Thurgau die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) die höchst umstrittene Hochstamm-Obstbaum-Fällaktion zu verantworten hatte. Vier entschlossene Thurgauer Obstbauer gingen in den Untergrund… Erfahre mehr!

Ob der französische Cidre oder der englische Cider, beides ist Apfelschaumwein oder Apfelsekt. Er entsteht, wenn man Äpfel presst und den Most unter Druck vergären lässt, das heisst in der Flasche oder im geschlossenen Tank. Im Unterschied zum Apfelwein, sprudelt Cider, weil er seine Gärkohlensäure behält.

Dem Cider eigen ist, dass der Cidermaker nicht nur dessen Geschmack ganz frei und fantasievoll beeinflussen kann, er kann auch wählen, ob er ein trockenes oder eher süss-liebliches Produkt will, indem er den genauen Restzuckergehalt einstellt, pasteurisiert und filtriert. Übrigens, je trockener der Cider, desto tiefer der Fruchtzuckergehalt. Willst du mal live einem Cidermaker über die Schulter gucken? Check das MoMö!